freigelegt

Archäologie an der Erdbergstraße 4

Autoren: Constance Litschauer, Martin Mosser

Können Sie sich noch an den ersten Blogbeitrag zu unserem jüngsten archäologischen Projekt erinnern? Heute wollen wir nämlich auf den damals formulierten Fragenkatalog Bezug nehmen und auf diese Weise die Grabung ein letztes Mal Revue passieren lassen.

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Zuzug in der Spätbronzezeit?

Autorin: Christine Ranseder

Diese Woche pausiert die Berichterstattung zur aktuellen Ausgrabung. Stattdessen geht es mit der Serie zur Urgeschichte auf Wiener Boden weiter, die mittlerweile in der Spätbronzezeit (um 1300 bis 800/750 v. Chr.) angekommen ist. Sie wird wegen der Sitte, die Toten zu verbrennen und in Urnen zu bestatten, auch Urnenfelderzeit genannt. Basierend auf einem dichten Netz aus Kontakten, einem wirtschaftlichen Austausch und gegenseitigen Einflüssen entstand ein Kulturkomplex, der sich über weite Teile Europas erstreckte. Niederösterreich, das Burgenland, Teile der Steiermark, Südmähren, die Südwest-Slowakei und Westungarn bildeten eine weitgehend geschlossene kulturelle Einheit. Im Wiener Raum lässt die größere Anzahl archäologischer Fundstellen einen Bevölkerungsanstieg vermuten.

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Archäologie an der Erdbergstraße 3

Autorin: Constance Litschauer

Wie die Zeit vergeht! Neben der inzwischen doch recht herbstlich gewordenen Witterung lässt sich diese Tatsache auch gut an unserer Ausgrabungsfläche in der Kundmanngasse 21 im 3. Bezirk ablesen. Die letzte Ecke der archäologischen Verdachtsfläche ist gerade freigelegt worden und wies – wie es auch schon aus den bekannten Plänen überliefert ist – Störungen durch Kellereinbauten aus der Gründerzeit auf. Archäologie an der Erdbergstraße 3 weiterlesen

Archäologie an der Erdbergstraße 2

Autorin: Constance Litschauer

Infotafel vor Gebäude

Sie werden sicher schon mit Spannung darauf gewartet haben, Neues aus dem 3. Bezirk zu erfahren? Hier sollte es für den Anfang möglich sein, zumindest die gröbste Neugierde mit einem kurzen Rückblick auf die erste Grabungswoche in der Kundmanngasse 21 stillen zu können.

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Archäologie an der Erdbergstraße

Autoren: Constance Litschauer, Martin Mosser

Eine neue Baustelle im archäologischen Hoffnungsgebiet des 3. Wiener Gemeindebezirks lässt derzeit die Spannung unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtarchäologie Wien ansteigen. Auch wenn die Grabungsfläche aufgrund barocker Kellereinbauten überschaubar ist und sich auf alte Innenhof- und Gartenbereiche beschränken sollte, sind bedeutende Reste zu den unterschiedlichen Zeitstellungen und die Beantwortung einiger Forschungsfragen zur Wiener Stadtgeschichte zu erwarten – oder zumindest zu wünschen.

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Mittendrin und doch an der Peripherie

Autorin: Christine Ranseder

In der Früh- und Mittelbronzezeit (um 2200 bis um 1300 v. Chr.) scheint das Interesse, sich im Wiener Raum niederzulassen, nicht besonders groß gewesen zu sein. Die archäologischen Belege für die Anwesenheit von Menschen sind spärlich, das Spektrum ist jedoch groß. Es gibt von allem etwas: Einzelfunde, einige Gräber und auch Gruben, die auf Siedlungsstellen hinweisen. Das mag am Forschungsstand liegen. Es kann aber auch damit zu tun haben, dass das Gebiet im Schnittpunkt mehrerer Kulturgruppen lag.

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Aus der Wundertüte: Ein Löffel

Autorin: Christine Ranseder

Manchmal finden BearbeiterInnen in Fundsackerln Dinge, die sie nicht erwarten würden – oder die sie besonders erfreuen. Ihnen ist die neue Rubrik Aus der Wundertüte gewidmet. Den Anfang macht ein Löffel, der mir beim Katalogisieren und Fotografieren der Funde vom St.-Bartholomäus-Platz in Hernals (Wien 17) in die Hände fiel.

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Kupfer belebt den Handel

Autorin: Christine Ranseder

Der dritte Blog in der Serie zur Urgeschichte auf Wiener Boden ist dem Spätneolithikum (Kupferzeit, um 4000 bis um 2200 v. Chr.) gewidmet. In dieser doch recht langen Zeitspanne begann der zivilisatorische Entwicklungsstand auseinanderzudriften. Man könnte fast von einem Europa der zwei Geschwindigkeiten sprechen. Der Wiener Raum lag eher im Abseits, das bedeutete aber keinesfalls dass hier gar nichts los war.

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Heimat bist du großer Töchter …!

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

300 Jahre trüge Maria Theresia dieser Tage auf dem unzweifelhaft ob dieser Last etwas krummen Rücken – Grund genug den diesjährigen Tag des Denkmals ihr und anderen „großen“ Töchtern“ des Landes im weiteren Sinne zu widmen. Es  ist sicher ein edles Unterfangen, sich mit historisch relevanten Vertreterinnen des XX-Chromosomen-Arrangements auseinanderzusetzten. Es stellt sich allerdings schnell die Frage, was und wie viel die Archäologie dazu beitragen kann. Und damit sind wir auch schon mitten drin im Vergnügen, oder „in medias res“, wie die römische Matrone am Stand der Stadtarchäologie Wien vor dem Römermuseum vermutlich sagen würde. Herangehensweisen an dieses Thema gibt es viele, die Stadtarchäologie hat zwei recht unterschiedliche Zugänge gewählt.

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Der Wiener Raum wird erkundet …

Autorin: Christine Ranseder

Die Besiedlungsgeschichte des heutigen Wiener Stadtgebiets beginnt in der Jungsteinzeit (Neolithikum,  5600/5500 bis um 4000 v. Chr.). Verloren gegangene Steinbeile und andere Funde belegen, dass Menschen damals auch diesen Abschnitt der abwechslungsreichen Landschaft an der Donau durchstreiften. Zumindest einigen von ihnen scheint es hier gefallen zu haben, denn sie blieben.
Wie lebten die Menschen in unseren Breiten damals? Was kennzeichnet diesen von ArchäologInnen als Neolithikum bezeichneten Zeitabschnitt? In jedem Blog dieser Serie soll ein kurzer Überblick über die jeweilige Zeitstufe als Orientierungshilfe dienen. Dabei wird Ihnen sicher auffallen: ArchäologInnen benennen von ihnen definierte „Kulturen“/Gruppen gerne nach Besonderheiten der Keramik oder Fundorten. Im Anschluss an die kurze Einführung werden einige wichtige Wiener Fundorte herausgegriffen und vorgestellt.

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