Kellergeschichten – die neue Kabinettausstellung im Römermuseum

Autorin: Sophie Insulander

In einer Großstadt wie Wien archäologische Forschung zu betreiben, gleicht in mancher Hinsicht dem Zusammensetzen eines riesigen Puzzles. Mit jeder neuen Ausgrabung gewinnt man ein weiteres Puzzlestück, das dann in das große Bild der historischen Stadt eingefügt werden kann. Der Weg dorthin kann jedoch schwierig sein, wie etwa im Fall des spätrömischen Kellers im Legionslager Vindobona.

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Von Vorstädten in Frieden und Krieg – Teil 1

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Detail aus dem Albertinischen Plan, nach einer Vorlage von ca. 1421/22. (Wien Museum)

„Vorstädtisch“ … das ist – höflich ausgedrückt – eine sehr flexible, um nicht zu sagen schwammige Bezeichnung, und wirft eine Menge Fragen auf. Die erste und drängendste davon ist vermutlich, welche Version von Wien zu welcher Zeit überhaupt als historischer Referenzbereich herangezogen wird. Wie muss die Stadt beschaffen, wie weit entwickelt sein, dass man mit Fug und Recht überhaupt einen Bereich „vor der Stadt“ zu differenzieren in der Lage ist? Mit dieser kleinen gebietstechnischen Definition gilt es sich zuerst auseinanderzusetzen, ehe man sich mit der Exponiertheit, dem Mangel an Schutz für eben diese Vorstädte gerade in kriegerischen Zeiten zu beschäftigen vermag.

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