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Ein Blumenstrauß zur Aufmunterung

Autorin: Christine Ranseder

Der Kontakt mit der Natur verbessert bekanntlich den Gemütszustand, selbst wenn wir nur auf Bilder blicken. Fotos von Katzen-, Hunden oder putzigen Nagetieren habe ich mangels Haustier nicht bei der Hand, aber einen keramischen Blumenstrauß kann ich Ihnen per Blogbeitrag reichen.
Unter den Kachelfragmenten, die im Zuge von Bauarbeiten im Haus Judenplatz 8 geborgen wurden, befanden sich auch Exemplare mit Darstellungen von reich bestückten Blumenvasen.

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Wie ein Pfeil

Autorin: Constance Litschauer

Als Beigaben bieten die auch bei unseren Ausgrabungen am Friedhof bei der Kalvarienbergkirche in Hernals geborgenen christlichen Devotionalien einen Einblick in die Religiosität der dort bestatteten Gläubigen, aber ebenso in deren Ängste und Sorgen. Diese Bedürfnisse wurden auf verschiedene Andachtsgegenstände projiziert und so erzählen einige der Medaillen vom Zugang zu Krankheit und Seuche, der uns quer durch die Jahrhunderte auf unterschiedliche Weise, aber doch verbindet.

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Alchemie, Astrologie oder doch nur ein Tipp fürs Wäschewaschen?

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Manchmal „stehen wir etwas an“, wie man so nett sagt. Das Auftauchen von bisher unbekannten Gefäßformen, Verzierungen oder auch eingestempelten Marken ist es, was unsere Arbeit so prickelnd macht. Wer spürt nicht gerne Lösungen nach? Seien Sie unser Gast auf dieser Jagd!

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Oh, Eva!

Autorin: Christine Ranseder

Fast möchte man fragen: „Wo hast Du Adam gelassen?“. Aber der befand sich vielleicht auf der anderen Seite des Krügleins. Wie üblich, haben wir in der Werdertorgasse natürlich nur ein Bruchstück des einst sicher prächtigen, bunt glasierten Gefäßes aus dem 2. Drittel des 16. Jahrhunderts gefunden. Doch was verrät, dass es sich um Eva handelt?

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Open Data Days 2020. Die Stadtarchäologie ist auch dabei!

Autor/Autorin: Wolfgang Börner/Susanne Uhlirz

© Magistrat der Stadt Wien (mouse over)

Am 6. März ist es soweit, die Stadtarchäologie Wien wird im Technikum ihre offenen Daten präsentieren.

Was ist der internationale Open Data Day?

Der Open Data Day soll auf die Bedeutung von Open Data hinweisen und offene Daten sichtbarer machen. Er findet seit 2010 weltweit statt, meist im Februar oder März. Typische Aktivitäten sind Vorträge, Seminare, Schulungen, die Ankündigung von Datenveröffentlichungen oder anderen Meilensteinen im Bereich der offenen Daten.

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Die Suche nach alten Mauern im Vorfeld des Energiesparens

Autorin: Sabine Jäger-Wersonig

Wien bekommt eine weitere Fernkältezentrale und die Archäologie eine Gelegenheit den nordwestlichen Teil der Innenstadt unter die Lupe zu nehmen. Im Jänner 2020 starteten die Bauarbeiten, die bereits Abschnitte der Biberbastei erfassten und auch römische Schichten streifen werden.

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Es ist, was es ist

Autorin: Constance Litschauer

Ein Titel, der für die Archäologie im Allgemeinen und unsere Untersuchungen  am Karlsplatz im Speziellen nicht zutreffender sein könnte! Nicht nur, dass wir – angelehnt an Erich Fried´s Liebesgedichte – einen der schönsten Berufe der Welt haben, sondern eben auch, dass nicht immer alles so verläuft wie man sich das denkt. Das Wunderbare daran: es können trotzdem spannende Ergebnisse für die Stadtgeschichte Wiens gewonnen werden!

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