Datum: 04. 02. 2026 | Autorin: Christine Ranseder
Fundort: 
Wien 9, Frankhplatz | Zeitstellung: 1614

Im Bereich der künftigen U-Bahn-Station Frankhplatz wurden die Fragmente eines Tellers gefunden. Sie stammen aus der Kellerverfüllung eines frühneuzeitlichen Hauses. Dieses wurde bereits in der Mitte des 18. Jahrhunderts abgerissen, um Platz für den Bau der Alser Kaserne zu schaffen.

Der am Frankhplatz (Wien 9) gefundene Teller. (Inv.-Nr. MV 122.109/1. Fotos/Zeichnung: Stadtarchäologie Wien / Christine Ranseder)

Die Fakten sind schnell dargelegt. Es handelt sich um einen tiefen Teller mit weißlichem Scherben, der mit der Jahreszahl 1614 beschriftet ist. Aufgrund der Verzierung zählt er zur malhorndekorierten Irdenware. Zu sehen ist eine von Ziffern flankierte menschliche Figur, deren Gesicht ebenso wie Details der Kleidung in die Oberfläche des Tellers eingeritzt sind. Ein Schriftzug verläuft auf der Fahne.

Der Dekor, vor allem eine mögliche Lesart der Figur als Osmane, wirft jedoch einige Fragen auf, denn der Interpretationsspielraum des Dargestellten ist beträchtlich.

Lokales Produkt oder Import?

Der Fundort eines Gegenstandes entspricht oft nicht seinem Herstellungsort. Die Produktion von Keramik mit Dekor, der mit dem Malhorn aufgetragen wurde, setzte in Mittel- und Nordeuropa in der zweiten Hälfte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein. Auslöser dürfte ein Wandel in der Tischkultur gewesen sein, der mit dem Wunsch nach repräsentativem, verziertem Geschirr einherging.

Obwohl in Wien immer wieder Malhornware 1 gefunden wird, kamen bisher keine Hinweise auf eine lokale Herstellung, wie zum Beispiel Brennöfen oder Produktionsabfall, zu Tage. Fragmente von Gefäßen mit Jahreszahlen bzw. der Darstellung von Menschen oder Tieren, bei denen auch die Ritztechnik (Sgraffitotechnik) zur Anwendung kam, sind ausgesprochen selten. 2 Dies mag am Forschungsstand liegen. Solange der Nachweis einer Töpferwerkstatt ausbleibt, muss daher auch mit Importen gerechnet werden.

Ein bedeutendes Produktionsgebiet mit Belegen von Werkstätten lag ab dem dritten Viertel des 16. Jahrhunderts an der unteren und mittleren Werra. Die in Nordhessen, Südniedersachsen und Westthüringen beheimatete so genannte Werraware ist in der Regel rot gebrannt, die wichtigste Dekorfarbe für die Malerei ist Weiß, hinzu kommt die Ritztechnik für die Hervorhebung von Details, darüber liegt eine transparente Glasur. Die durch umlaufende Linien und Muster gegliederte Innenseite von Tellern und Schüsseln wird von einem Zentralmotiv im Spiegel dominiert. Besonders beliebt waren Personendarstellungen, auch szenischer Art. Die Mehrzahl der Gefäße trägt außerdem eine Jahreszahl. 3 Im Zusammenhang mit der Darstellung von Osmanen sind Teller mit Porträtbüsten von Männern mit Turban interessant. Exemplare stammen zum Beispiel aus Wanfried 4, Witzhausen 5, Wieda am Harz 6 und aus den Niederlanden. 7 Letzteres Fundgebiet ist nicht weiter erstaunlich, denn der (Fern-)Handel mit Werraware lag in den Händen holländischer Kaufleute.

Im Gegensatz zur Werraware, die als hochwertiges Produkt angesehen werden kann, zeigt die im Gebiet zwischen Weser und Leine hergestellte Weserware schlichteren und weniger abwechslungsreichen Dekor. Ihr Scherben ist hell bis beigerot. Menschendarstellungen mit Details in Ritztechnik kommen selten vor, Jahreszahlen fehlen. 8

Die Verbindung von Engobemalerei und Ritztechnik findet sich auch an der Malhornware aus Böhmen. Als wichtigster Produktionsort gilt das Städtchen Beroun in der Nähe von Prag. 9 Die rot gebrannte Ware weist neben Tellern/Schüsseln ein großes Formenspektrum auf und ist reich verziert. Personendarstellungen erscheinen jedoch nur selten, ebenso wie Jahreszahlen und Schrift. Darüber hinaus sind in Böhmen Gefäße mit einem schmutzig weißen Scherben bekannt geworden, die jedoch weder Tier- noch Menschendarstellungen tragen. Bisher konnten für diese weiße Ware noch keine Werkstätten lokalisiert werden. 10 Ähnlich verzierte Gefäße wie jene aus Böhmen sind auch in Sachsen belegt. 11

In Süddeutschland sind ebenfalls Töpferwerkstätten nachgewiesen. Malhornware mit Personendarstellungen, deren Konturen und Details eingeritzt sind, tritt im Fundmaterial jedoch kaum auf. Auch Jahreszahlen werden erst ab den 1710er Jahren häufiger fassbar. 12 Aus Bayern und Salzburg ist vor allem hellgrundige Malhornware mit Punkt-Linien-Dekor bzw. stark abstrahierten floralen Motiven bekannt geworden. 13 Als bestes Vergleichsbeispiel aus diesem Raum kann eine hellgrundige Schüssel mit Hirsch im Spiegel sowie Spruch und der Jahreszahl 1607 auf der Fahne angesehen werden. Leider ist ihre Herkunft unbekannt. 14

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Merkmale des am Frankhplatz gefundenen Tellers (anthropomorpher Dekor, Jahreszahl, Inschrift, braune Malerei auf hellem Grund kombiniert mit Ritztechnik, weißlicher Scherben) unter den publizierten Funden in keinem dieser Gebiete gemeinsam auftreten. Wo das Stück hergestellt wurde, bleibt im Dunklen. Zu bedenken ist auch, dass Dekore nicht nur durch den Handel mit Gegenständen aller Art verbreitet wurden. Auch Handwerker, die ihre Heimat verließen, brachten Motive, stilistische Merkmale und Fertigungsmethoden an ihren neuen Wirkungsort mit.

Zier- oder Gebrauchsgegenstand?

Malhornware gehörte zum besseren Tischgeschirr. Ob von unserem Teller gegessen wurde oder er nur zum Auftragen von Speisen diente, ist schwer zu sagen. Spuren einer Mahlzeit blieben auf ihm nicht erhalten. Als Indiz für eine Nutzung bei Tisch kann jedoch sein an der Unterseite abgeriebener Standring gewertet werden.

Teller, die auch als Wanddekoration dienen konnten, haben an ihrer Außenseite in der Regel eine kleine Öse zum Durchführen einer Schnur. Leider kann aufgrund des fragmentarischen Zustands unseres Fundes diese Aufhängevorrichtung nicht nachgewiesen werden.

Mann oder Frau? Ungarische oder osmanische Kleidung?

Die flüchtig und ausgesprochen schematisch gezeichnete menschlichen Figur weist weder Arme noch Beine auf, der obere Abschluss der Kopfbedeckung fehlt. Die Proportionen der dargestellten Person lassen nicht ausschließen, dass eine sitzende Haltung mit ausgebreitetem Gewand angedeutet werden soll. Diese Wiedergabe erschwert die Interpretation, sie soll aber dennoch versucht werden.

Die von der Jahreszahl 1614 flankierte Person im Spiegel des Tellers. (Foto: Stadtarchäologie Wien / Christine Ranseder)

Auf den ersten Blick suggeriert das weite Gewand die Kleidung einer Frau, doch die Kopfbedeckung identifiziert die Person als einen Mann aus dem osmanischen Reich bzw. der ungarischen Oberschicht. Die erste Idee, es könnte sich aufgrund der dynamischen Darstellung um einen wirbelnden Derwisch 15 handeln, war schnell verworfen, die Kopfbedeckung stimmt nicht.

Derwisch aus Cesare Vecellio, De Gli Habiti Antichi, et Moderni di Diuerse Parti del Mondo Libri DVE, Venezia 1590. (Online-Ausgabe: Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, 2008.)

Mittel- und Südosteuropa waren im 16. und 17. Jahrhundert nicht nur Schauplätze von Kriegen gegen die Osmanen, sondern es wurden auch diplomatische Beziehungen zur Hohen Pforte gepflegt. Die von den Habsburgern an den Hof des Sultans entsandten Botschafter trugen bei der Ausübung ihres Amtes ungarische Kleidung, auch wenn sie selbst keine Ungarn waren. 16 So ließ sich zum Beispiel der Nürnberger Stephan Praun, der 1569 im Gefolge des Botschafters Kaspar von Minckwitz nach Konstantinopel reiste, im Gewand eines ungarischen Edelmanns malen. 17

Stephan Praun in ungarischer Kleidung, die er 1569 für seine Reise an den osmanischen Hof im Gepäck hatte. (nach: Praun 1920 [Anm. 17], Abb. 2.)
Eindrucksvoller ist die Selbstdarstellung des Diplomaten Johann Rudolf Schmid von Schwarzenhorn. Er ließ sich 1651 von Jeronimus Joachims im ungarischen Gewand mit Federbuschmütze, das Sendschreiben an den Sultan in der Hand und einigen Ehrengeschenken (die von den Osmanen als Tributzahlung gesehen wurden) zu Füßen porträtieren. Im Hintergrund wird − als Bild im Bild − an seine Antrittsaudienz bei Sultan Mehmed IV. im Jänner 1651 erinnert. 18 Vom Sultan wurden wiederum im Rahmen der Audienzen Kaftane als „Ehrenroben“ an die europäischen Gesandten verliehen. Allerdings handelte es sich um ein kulturelles Missverständnis seitens der Europäer, denn im osmanischen Reich wurden Kaftane nur von ranghöheren an rangniedere Personen übergeben. 19 Außerdem kamen solche kostbaren Gewänder auch durch Geschenksendungen der Osmanen an den Wiener Hof. Es herrschte also ein nicht zu unterschätzender Kulturaustauch zwischen Osten und Westen. Die daraus resultierende Faszination für die osmanische Kunst und Kultur löste an den Höfen europäischer Herrscher eine „Türkenmode“ aus, die schließlich künstlerisch im 18. Jahrhundert ihren Höhepunkt fand. 20

Am Hut sollt ihr sie erkennen: Sultan Murad IV. (links mit geschmücktem, weißem Turban) gewährte 1629 Johann Ludwig von Kuefstein (rechts mit dunkelbrauner Kopfbedeckung) eine Audienz. (© Osmanenmuseum Perchtoldsdorf OSM 3.22)

Aber zurück zu unserem Teller. Bleiben wir in der Nähe, bevor wir in die Ferne schweifen. Die Kleidung hochgestellter ungarischer Männer glich sich im Verlauf des 16./17. Jahrhunderts teilweise den osmanischen Gewändern an. 21 Zieht man dies in Betracht, trüge die auf dem Teller dargestellte Person einen über die Schultern zurückgeworfenen Mantel (ungar. Mente), darunter einen Dolman (die ungarische Version des Kaftans) und eine konische Kopfbedeckung (Süveg) mit Federbusch (Aigrette). Ein 1618 entstandenes Porträt zeigt Stefan Esterhazy in solcher Kleidung. 22

Interpretiert man hingegen die Kopfbedeckung als Turban, den ein Schmuckstück mit Federbusch ziert, hat man einen osmanischen Sultan vor sich. Das Übergewand wäre in diesem Fall ein offen getragener, pelzbesetzter Kaftan, der den Blick auf das Untergewand (entari) freigibt. 23 Zur Entstehungszeit des am Frankhplatz gefundenen Tellers herrschte Sultan Ahmed I. (regiert 1603–1617). Auf Porträts trägt er einen Turban, dessen Wickelung möglicherweise auf dem Teller vom Frankhplatz mittels der kleinen Voluten beiderseits der Aigrette angedeutet werden sollte.

Porträt von Sultan Ahmed I., frühes 17. Jahrhundert. (The Metropolitan Museum of Art, Rogers Fund, 1944, Inv.-Nr.: 44.30) Die Anzahl der am Turban getragenen Schmuckstücke konnte ebenso variieren wie ihre Platzierung.

Woher kam die Inspiration für diese Darstellung?

Die Kombination aus Jahreszahl und menschlicher Figur sollte vielleicht an ein bestimmtes Ereignis, vielleicht sogar an ein persönliches Erlebnis erinnern. Wenn dem so ist, hinterließ es keine Spuren in den erhaltenen Aufzeichnungen. Was konnte also dem Töpfer als Vorlage zur Erfüllung eines Kundenwunsches gedient haben? Handwerker benutzten gerne Kupferstiche als Inspirationsquelle. Oft wurden einzelne Motive oder Szenen kopiert und in ein anderes Medium übersetzt. Darstellungen des osmanischen Sultans oder von Kostümen fantastischer Maskeraden standen zu Beginn des 17. Jahrhunderts ebenso zur Verfügung wie Abbildungen aus Trachtenbüchern und Illustrationen von Reiseberichten. Vielleicht erhaschte der Töpfer sogar einen Blick auf einen ungarischen Edelmann, einen kostümierten Adeligen, einen Reisenden in orientalisierendem Gewand oder einen Händler aus dem Orient − und fertigte den Teller für sich.

Der europäische Blick: Türke mit Turban, Jaques Callot zugeschriebener Kupferstich, ca. 1620, Frankreich. (The Metropolitan Museum of Art, Bequest of Edwin De T. Bechtel, 1957, Inv.-Nr.: 57.650.374)
Europäer in Verkleidung, der Mann trägt einen Turban. Werkstatt des Jacques de Gheyn II, Kupferstich aus der Serie „Die Maskeraden“, 1595–96, Niederlande. (The Metropolitan Museum of Art, The Elisha Whittelsey Collection, The Elisha Whittelsey Fund, 1949, Inv.-Nr.: 49.95.1229[6])

Unklare Botschaft

Auf der Fahne des Tellers befindet sich eine Inschrift, von der sich zwei Worte vollständig erhalten haben. Bei der Schrift handelt es sich um eine Fraktur, die von grünen Punkten unterbrochene Buchstabenfolge in deutscher Sprache ist als „· NACH · GEGEN ·“ zu lesen. 24

Die Inschrift auf der Fahne des Tellers. (Foto: Stadtarchäologie Wien / Christine Ranseder)

Eine große Zahl an Tellern mit Inschriften kam in Lübeck zu Tage. 25 Die Werraware ausgenommen sind Jahreszahlen und Schrift auf der mittel- und nordeuropäischen Irdenware der Renaissance jedoch selten. 26 Bei den kurzen Texten handelt es sich zumeist um weltliche oder religiöse Sprichwörter und Lebensweisheiten. Allerdings ergab die Suche nach der Wortfolge auf dem vorliegenden Teller unter den deutschen Sprichwörtern kein Ergebnis. 27

Fazit

Der Teller bleibt ein Enigma.

  1. Mit weißlichem, rötlichem und braunem Scherben, siehe Günter Kohlprath, Neuzeitliche Keramikfunde in Wien. In: Keramische Bodenfunde aus Wien. Mittelalter – Neuzeit, Wien o. J. [1982], 140−227, bes. 147, Kat.-Nr. 277–305.
  2. Christine Ranseder, Feines frühneuzeitliches Tischgeschirr aus der Werdertorgasse 6, Wien 1, Fundort Wien 25, 2022, 62−91, bes. Abb 2, Taf. 1/4, Taf. 4/48.
  3. Hans-Georg Stephan, Die bemalte Irdenware der Renaissance in Mitteleuropa. Ausstrahlungen und Verbindungen der Produktionszentren im gesamteuropäischen Raum, München 1987, bes. 85–100.
  4. Johannes Boehlau, Eine niederhessische Töpferei des 17. Jahrhunderts, Marburg 1903, Pl. VI.
  5. Hans-Georg Stephan, Eine Kunsttöpferei der Renaissance in Witzenhausen an der Werra, Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 7, 1979, 167−184, bes. 183, Pl. 23.
  6. Stephan 1987 (Anm. 3), 315, Farbtaf. V unten.
  7. John G. Hurst / Davis S. Neal / H. J. E. van Beuningen, Pottery produced and traded in north-west Europe 1350−1650, Rotterdam Papers VI (1986), bes. 244 f., 246 Fig. 116/371.
  8. Stephan 1987 (Anm. 3), 100–110, 350 Karte IV.
  9. Gabriela Blažková, Painted Pottery in Bohemia. Slipware of the 16th and 17th Centuries. In: G. Blažková / K. Matějková (Eds.), Europa Postmediaevalis 1, 2018. Post-Medieval Pottery Between (its) Borders, Oxford 2019, 115−127; Jaromír Žegklitz, Zu den Anfängen der Malhornware in Böhmen. In: T. Gärtner / St. Hesse / S. König (Hrsg.), Von der Weser in die Welt. Festschrift für Hans-Georg Stephan zum 65. Geburtstag. Alteuropäische Forschungen. Arb. Inst. Kunstgesch. u. Arch. Europas Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg N. F. 7, Langenweissbach 2015.
  10. Blažková 2019 (Anm. 9), bes. 120–124.
  11. Stefan Krabath, Keramik in Mitteldeutschland – Stand der Forschung und Perspektiven. In: R. Smolnik (Hg.), 41. Internationales Hafnereisymposium des Arbeitskreises für Keramikforschung in Dresden, Deutschland, vom 21. September bis 27. September 2008, Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie 57, Dresden 2012, 35-172, bes. 75-79, Abb. 60 und 61. Eine Herkunft des Wiener Fundes aus Sachsen kommt aufgrund der Beschaffenheit des Scherbens nicht in Betracht: Für die freundliche Mitteilung danke ich Stefan Krabath.
  12. Uwe Gross, Beiträge zur mittelalterlichen und neuzeitlichen Keramik in Südwestdeutschland. Teller − zur Wiederkehr einer lange verschwundenen Gefäßform, Heidelberg 2019, DOI: 10.11588/artdok.00006342, bes. 6 und Abb. 3, frühester Beleg: Teller aus Eschelbronn mit Jahreszahl1683 und Schrift auf der Fahne.
  13. Stephan 1987 (Anm. 3), 43–57; Wilfried K. Kovacsovics, Aus dem Wirtshaus zum Schinagl − Funde aus dem Toskana-Trakt der Salzburger Residenz, Salzburger Museum Carolino Augusteum, Jahresschrift 35/36 − 1989/90, Salzburg 1991, zum Ton 51, Scherbenfarbe hellbraun-beige, Töpfe: 268 Kat.-Nr. 271, 269 Kat.-Nr. 274, 274 Kat.-Nr. 284, Teller: 292 Kat.-Nr. 311 (mit Marmor- und Malhorndekor), 297 Kat.-Nr. (braune Malerei auf weißem Grund), 299 f. Kat.-Nr. 322, 301 f. Kat.-Nr. 326, alle ohne Ritzlinien.
  14. Stephan 1987 (Anm. 3), 312, Taf. 2 oben.
  15. William Kynan-Wilson, Souvenirs and stereotypes: an introduction to Ottoman costume albums. In: Heritage Turkey volume 3 (2013), pp. 35−36, published online 30. 10.2015, (abgerufen am 22.09.2025).
  16. Zsuzsanna Cziráki, The Wardrobe of the Envoy: Hungarian Clothing Traditions of Habsburg Diplomatic Missions at the Sultan’s Court. In: Die Habsburgermonarchie, 14. Januar 2022 (akualisiert 28. Februar 2022), https://doi.org/10.58079/pew4.
  17. Friedrich von Praun, „Was sich auf meiner Reise zugetragen, da ich, Stephan Praun von Nürnbergkh, den 20. Jenner bis 31 May, a° 1569 mit Kaysers Maximillian Pottschaft, dem Herrn Kaspar von Minckwitz von Wien zu Landt nach nach Constantinoppol mit dem Tribut gezogen.“ In: Mitteilungen aus dem Germanischen Nationalmuseum 1917, Nürnberg 1920, 45−62, DOI: https://doi.org/10.11588/mignm.1917.0.29698, Abb. 2.
  18. Elisabeth Schraut, Johann Rudolf Schmid von Schwarzenhorn − ein Schweizer am Hof des Sultans. Blog. Schweizerisches Nationalmuseum, 21.02.2020, (abgerufen am 22.09.2025).
  19. Lisa Brunner, Die „Kleidung“ der Diplomatie. Kaftane in den habsburgisch-osmanischen Beziehungen. In: historioPLUS 4 (2017), 1−31, (abgerufen am 04.09.2025), bes. 5.
  20. Matthias Pfaffenbichler, Faszination des Fremden. Die „Türkenmode“ an den Höfen von Dresden, Rastatt und Wien. In: Badisches Landesmusem (Hg.), Kaiser und Sultan − Nachbarn in Europas Mitte 1600-1700, München 2019, 90−95.; Haydn Williams, Turquerie. Sehnsucht nach dem Orient, London 2014.
  21. Gábor Tomka, Kaffee und Pfeifenrauch. Kulturaustausch in der Kontaktzone von Ost und West. In: Badisches Landesmuseum (Hg.), Kaiser und Sultan − Nachbarn in Europas Mitte 1600−1700, München 2019, 303−309, 306 f.; Irena Turnau, History of Dress in Central and Eastern Europe from the sixteenth to the eighteenth century, Warszawa 1991, bes. 14−39.
  22. Géza Galavics, Die frühen Porträts der Familie Esterházy. Typen, Funktion, Bedeutung − eine Auswahl (Ein Forschungsbericht). In: Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland 98 (1997), 105−124, (abgerufen am 16.12.2025), bes. Abb. 2.
  23. Denitz Erduman-Çaliş, Osmanische Kostümgeschichte und Textilproduktion. In: D. Erduman-Çaliş (Hg.), Tulpen, Kaftane und Levnî: höfische Mode und Kostümalben der Osmanen aus dem Topkapi Palast Istanbul, München 2008, bes. 19.
  24. Für die Identifizierung der Schrift und die Transkription danke ich Andreas Zajic (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und meiner Kollegin Valerie Strunz.
  25. Alfred Falk, „… die armen nicht vergis“. Bemalte Irdenware mit Inschriften. In: Vom Ende her denken. Beiträge zur Archäologie im Hanseraum und darüber hinaus (Festschrift für Manfred Schneider), Rahden/Westf. 2023, 61−70, Abb. 3 und 11.
  26. Stephan 1987 (Anm. 3), 111–114, Abb 107, Schüssel mit Schrift und Jahreszahl 1633 aus Hessen, Claushof nahe Ziegenhain, Töpferei der Nachfolger des Cuntz Budener.
  27. Die deutschen Sprichwörter, Frankfurt am Main 1846.