Latinus fecit in Vindobona – Nachzulesen im neuen „Fundort Wien“

Autorin: Lotte Dollhofer

Latinus, der ungefähr in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts nach Christus gelebt hat, ist uns eigentlich schon länger bekannt. Er hat sich mit seinem Stempel auf einer Reibschüssel verewigt, die bereits 1904 beim Bau des sog. Zacherlhauses (Wien 1) aufgefunden wurde. Mehr als 100 Jahre später kamen an unterschiedlichen Orten in der Stadt (Wien 3 und 17) gleich zwei weitere gestempelte Reibschüsselfragmente mit seinem Namen zum Vorschein. Ein glücklicher Zufall, denn Reibschüsseln mit Namenstempel sind in Vindobona äußerst selten zu finden.

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20 Jahre Fundort Wien – Ein erfreuliches Jubiläum

Autorin: Ute Stipanits

Fundort Wien, der Jahresbericht der Stadtarchäologie Wien, erscheint nun schon zum zwanzigsten Mal. Einband und Layout mögen sich geringfügig geändert haben, im Wesentlichen ist er aber seinem farbenfrohen Auftreten und dem übersichtlich nach Aufsätzen und Fundchronik geordneten Inhalt treu geblieben. Hier wird fündig, wer sich für die Vergangenheit Wiens interessiert, gleichviel ob aus den historisch-archäologischen Wissenschaften kommend, der Touristikbranche oder dem Laienpublikum. Wie groß der Kreis der archäologischen Fangemeinde in Wien ist, zeigt sich immer wieder am regen Besucherstrom bei unseren Ausgrabungen. Daher sind wir bemüht, sehr zeitnah eine erste Zusammenfassung unserer Ergebnisse vorzulegen. Eine vollfarbig gehaltene E-Book-Version ermöglicht darüber hinaus eine kostengünstige Themenauswahl nach individuellen Bedürfnissen.

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