Latinus fecit in Vindobona – Nachzulesen im neuen „Fundort Wien“

Autorin: Lotte Dollhofer

Latinus, der ungefähr in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts nach Christus gelebt hat, ist uns eigentlich schon länger bekannt. Er hat sich mit seinem Stempel auf einer Reibschüssel verewigt, die bereits 1904 beim Bau des sog. Zacherlhauses (Wien 1) aufgefunden wurde. Mehr als 100 Jahre später kamen an unterschiedlichen Orten in der Stadt (Wien 3 und 17) gleich zwei weitere gestempelte Reibschüsselfragmente mit seinem Namen zum Vorschein. Ein glücklicher Zufall, denn Reibschüsseln mit Namenstempel sind in Vindobona äußerst selten zu finden.

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Die Residenzstadt Wien an der Donau. Die Geschichte der Stadtbefestigung am Beispiel der Neutorbastion

Autorin: Ingrid Mader

Heute ist von der ehemalige Neutorbastion leider nichts mehr zu sehen. Im Bereich der Neutorgasse  4–8 wurden Teile derselben anlässlich eines Bauprojektes archäologisch und bauhistorisch untersucht. Die Ergebnisse liegen nun als Buch vor.

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Neues Buch: Ein Grabbezirk im östlichen Randbereich der Zivilsiedlung von Vindobona

Autorin: Ursula Eisenmenger-Klug

Wollen Sie Neuigkeiten über einen römischen Grabbezirk im heutigen 3. Wiener Gemeindebezirk erfahren? Dann ist der soeben erschienene 10. Band der Monografien der Stadtarchäologie Wien zu empfehlen.

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Das Gusshaus auf der Wieden: eine wandlungsfähige Betriebsstätte

Autorin: Christine Ranseder

Heute ist das ehemalige k. k. Gußhaus (Gußhausstraße 25, Wien 4) dem Blick der Öffentlichkeit entzogen, aber nicht vollständig verschwunden. Teile der historischen Bausubstanz wurden in den Neubau für das Zentrum für Micro- und Nanostrukturen integriert. Doch bevor dies geschehen konnte, erfolgten eine bauhistorische [1] und eine archäologische Untersuchung, deren Ergebnisse nun als Buch vorliegen.

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20 Jahre Fundort Wien – Ein erfreuliches Jubiläum

Autorin: Ute Stipanits

Fundort Wien, der Jahresbericht der Stadtarchäologie Wien, erscheint nun schon zum zwanzigsten Mal. Einband und Layout mögen sich geringfügig geändert haben, im Wesentlichen ist er aber seinem farbenfrohen Auftreten und dem übersichtlich nach Aufsätzen und Fundchronik geordneten Inhalt treu geblieben. Hier wird fündig, wer sich für die Vergangenheit Wiens interessiert, gleichviel ob aus den historisch-archäologischen Wissenschaften kommend, der Touristikbranche oder dem Laienpublikum. Wie groß der Kreis der archäologischen Fangemeinde in Wien ist, zeigt sich immer wieder am regen Besucherstrom bei unseren Ausgrabungen. Daher sind wir bemüht, sehr zeitnah eine erste Zusammenfassung unserer Ergebnisse vorzulegen. Eine vollfarbig gehaltene E-Book-Version ermöglicht darüber hinaus eine kostengünstige Themenauswahl nach individuellen Bedürfnissen.

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Mit Lupe, aber ohne Hut

Autorin: Christine Ranseder

Auch für ein Buch wie „Napoleon in Aspern. Archäologische Spuren der Schlacht 1809“, das ohne Fußnoten und Katalog auskommt, muss zuerst Grundlagenarbeit geleistet werden. In diesem Fall stellten die Funde aus den in den Jahren 2009 bis 2016 durchgeführten Grabungen eine echte Herausforderung dar.

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