Eine große Katze! Aber welche?

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Fragmente besonders repräsentativer Keramik, im Speziellen von Aquamanilen sind selten. Findet sich doch einmal eines, ist das Grund genug, es vorzustellen. Aus dem Material der Ausgrabung Hanuschgasse 3 stammt ein Fragment eines solchen Gefäßes für Handwaschungen, aber auch wenn die Verwendung des Stückes recht klar sein dürfte, ist die Gestalt ein wenig rätselhaft.

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Mittelalterliche Baumaterialbeschaffung und ein Kochtopf – eine unschlagbare Kombination!

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

GrabungsleiterInnen haben sich mit einer Menge Mühsal herumzuschlagen, von Zeitdruck bis zu schlechtem Wetter, aber neben diesen offensichtlichen Problemen gibt es auch noch andere Ärgernisse, die dann mit den entsprechenden FundbearbeiterInnenn geteilt werden. Verbunden in Not und Elend, könnte man sagen.
Mein absoluter „Favorit“? Der essenzielle Befund, die alles entscheidende Schicht ist zwar nicht fundlos, aber die drei erbeuteten Keramikkrümel in Daumennagelgröße lassen sich auch mit ausgeklügelten Verhörmethoden nicht zu einem chronologischen Geständnis motivieren.
Fast noch frustrierender, zumeist für Projekt-/GrabungsleiterInnen? Der Befund enthält eine Menge Keramik (wieder zumeist in Daumennagelgröße), die für sich selbst eine chronologische Einordnung zulässt, aber so oft verlagert wurde, dass diese Datierung nicht oder nur mit einiger Umrechnung auf den Befund übertragen werden darf.
Natürlich gibt es dann aber auch diese besonderen Momente, die solche Frustrationsszenarien aufwiegen …

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Unter den Teppich gekehrt

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Kehrt man etwas unter den Teppich, geschieht das meist, um es verschwinden zu lassen, gleich ob es sich dabei um eine unangenehme Tatsache oder „Wollmäuse“ handelt. Grundsätzlich keine besonders löbliche Zugangsweise, die von den meisten MitbürgerInnen eher scheel betrachtet wird, außer die MitbürgerInnen sind ArchäologInnen und freuen sich über „unter dem Teppich“ konservierte Funde.

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Funde – auch hier das A und O(Ö)!

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Vom fast vollständigen Topf bis zum gestempelten Mauerziegel hat die Ausgrabung in der Hanuschgasse 3 eine Menge an Fundmaterial gebracht. Nach einem schnellen Überblick über die Befunde wollen wir Ihnen jetzt das Fundmaterial natürlich nicht vorenthalten, zumal das eine oder andere Stück überraschende Einblicke gewährt!

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Tuchlauben Update!

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Es ist nun schon ein paar Wochen her, seit wir das letzte Mal „Neues“ über „Altes“ aus der Tuchlauben zu bieten hatten: Höchste Zeit, Sie auf den neuesten Stand zu bringen und ein paar interessante Schichten und Funde von den Römern bis ins beginnende Hochmittelalter zu präsentieren.

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Das 11. Jahrhundert – ein Anfang in Scherben

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Während meines Studiums, also vor mittlerweile viel zu vielen Jahren, hatte Keramik des 11. Jahrhunderts in Wien eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Ungeheuer von Loch Ness: Alle paar Jahre kam es im Sommer zu einer unbestätigten Sichtung.
Begutachtete man die Scherben dann, waren sie meist jünger oder − sehr selten – älter. Eine konkrete Vorstellung, wo im 1. Bezirk sich das 11. Jahrhundert verbergen könnte, wollte sich einfach nicht einfinden. Aber siehe da: Die letzten Jahre brachten hier eine Wende und die derzeitige Künette in der Tuchlauben könnte die Situation noch einmal sprunghaft verbessern! Ein guter Grund, einen raschen vorbereitenden Blick auf die Problematik der Funde und Befunde des 11. Jahrhunderts in Wien zu werfen.

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Des einen Freud, des andern Leid – mittelalterliche Keramik vom Frankhplatz

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Nach Unmengen barocker Schönheiten darf ich mich jetzt doch endlich durchs Spätmittelalter wühlen: Was gibt es Schöneres für eine gelernte Mittelalterarchäologin als zylindrische Töpfe, elegant graue Oberflächen, etwas Graphitmagerung und ab und an ein wenig Glasur?

Aber persönliche Präferenzen einmal beiseite, es stand zu hoffen, dass sich am Frankhplatz das Spätmittelalter zeigen würde, immerhin wurden im Vorfeld schon Gruben mit Material aus dem 15. Jahrhundert angeschnitten, die mehr oder weniger der mittelalterlichen Vorstadt, ihrem Umfeld und ihrer Abfallentsorgung zuzurechnen waren.

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Es steht in den Sternen …

Autorinnen: Christine Ranseder, Ingeborg Gaisbauer

Was wäre Weihnachten ohne einen Stern! Archäologische Funde sind ja nur selten mit Sternchen verziert. Aber mit ein bisschen Fantasie und unter Aufbietung aller Kräfte im Homeoffice wurden wir unter den Fotos von Dingen, die in den letzten Jahren so über unsere Schreibtische wanderten, fündig.

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Die Farben der Saison!

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Wir kennen es alle: Nicht mehr ganz Sommer aber auch noch nicht Herbst, warme sonnige Tage und kühle Nächte, bringen uns unaufhaltsam eine Wandlung im Spiel der Farben. Spiegelt sich so viel poetischer Jahreszeitenwechsel auch im Fundmaterial wieder? Lassen Sie sich überraschen!

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Ein keramisches Update für die Grabung Werdertorgasse

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Es war spätsommerlich warm als wir das letzte Mal über die Ausgrabung in der  Werdertorgasse, genauer gesagt über das Fundmaterial aus dieser Grabung,  berichteten. Jetzt stecken wir mitten in der Aufarbeitung und das große Puzzlespiel hat begonnen.

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