Autorin: Verena Tiedtke

Wien ist bekannt für Kaffeehäuser, glanzvolle Bauten und seine Liebe zum Tod. Aber wussten Sie auch, dass Wien für sein Ziegelmuseum sogar im Ausland berühmt ist?
Autorin: Verena Tiedtke

Wien ist bekannt für Kaffeehäuser, glanzvolle Bauten und seine Liebe zum Tod. Aber wussten Sie auch, dass Wien für sein Ziegelmuseum sogar im Ausland berühmt ist?
Autorin: Constance Litschauer

Der in Hernals lebende Salzburger Dichter Ferdinand Sauter (1804–1854) mag beim Schreiben dieser Zeilen das 1786 aufgelassene Bestattungsareal am St.-Bartholomäus-Platz vielleicht noch erahnt haben, ehe er an Cholera erkrankte und am neuen Hernalser Friedhof (1784–1872) bestattet wurde. Heute erinnern oberirdisch nur noch der Kalvarienberg und die Kalvarienbergkirche an die einst den Platz prägende sakrale Landschaft. Unterirdisch sieht das anders aus, wie archäologische Untersuchungen bestätigen.
Autorin: Constance Litschauer

… und ich sage dir, wer du bist! Das trifft auch auf die im Sommer 2025 in der Seestadt Aspern aufgedeckte Börse zu, in der sich Münzen und Papierreste fanden. Vor dem Hintergrund der Schlacht bei Aspern (1809) gegen die französischen Truppen erzählen sie von ihrem ehemaligen Besitzer, aber auch von der Geld- und Wirtschaftspolitik in den habsburgischen Erblanden.
Autorin: Christine Ranseder

Eines unserer Grabungsteams fand in Aspern-Seestadt zwar nicht den Topf am Ende des Regenbogens, aber immerhin eine prall mit Münzen gefüllte Geldbörse. Sie kam als Streufund unmittelbar bei einem Grab von in der Schlacht von Aspern (1809) gefallenen Soldaten zu Tage. Zugegeben, der nach der Bergung noch feuchte Fund sah recht unansehnlich aus. Spannend − und eine Seltenheit − ist das Lederbörserl trotzdem. Nicht nur, weil alle wissen wollten: Was ist drin?
Autorin: Constance Litschauer

Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Wien im April 1945, welches archäologisch oft durch Schuttlagen und Bombentrichter geprägt ist, zeichnete sich für die Bevölkerung spätestens ab 1943 ab. Von dieser beklemmenden Phase zeugen auch im Wiener Boden heute oberflächlich nicht mehr sichtbare bauliche Reste, die durchwegs dem Luftschutz dienten.
Autorin: Constance Litschauer

Vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Das bietet auch uns einen guten Anlass, die an damals erinnernden Überreste im Wiener Boden archäologisch näher zu beleuchten. Besonders, da wir im Gegensatz zu verschiedenen, weiterhin das Stadtbild prägenden Einbauten auf andere, nicht mehr sichtbare Spuren treffen. Vor allem jedoch, weil es sich um genau jene handelt, die zeitlich am ehesten rund um das Kriegsende anzusetzen sind.
Das Weltkriegsende im Wiener Boden (Teil 1): Die letzte Kriegsphase und das Kriegsende weiterlesen
Autorin: Christine Ranseder

Die sozialen Medien sind in der Krise. Vielleicht sollten wir öfter zu Papier und Kugelschreiber greifen, um Familienmitgliedern und Freunden ein paar Zeilen zu schreiben. Sogar Kalligrafie ließe sich so stilgerecht mit Schreibfeder und Tinte üben, „Handlettering“ liegt ja seit einigen Jahren im Trend. Nur, wer will schon so ein historisierendes Objekt für Schreibutensilien, wie unseren Fund aus der Lindengasse (Wien 7), herumstehen haben?
Autorin: Christine Ranseder

Notre-Dame können wir keine Konkurrenz machen, etwas Besonderes sind unsere neugotischen Funde im handlichen Kleinformat dennoch. Zutage kamen die Fragmente des historisierenden Gartenschmucks in der Rechten Bahngasse (Wien 3) zwischen Jaurèsgasse und Rennweg.
Hübsches für den Garten: Beeteinfassungen aus Terrakotta weiterlesen
Autorin: Christine Ranseder

Im letzten Blog habe ich einen Blick auf einige besondere Einzelstücke versprochen, die im Wiener Fundmaterial rar sind. Nun, hier sind sie. Passend zum Namen ihres Fundortes, Siebenbrunnengasse, steht die Keramik mit Wasser in Zusammenhang.
Die Erkundung des keramischen Sammelsuriums aus der Siebenbrunnengasse geht weiter … weiterlesen
Autorin: Christine Ranseder

Eine aufgegrabene Straße kann für Fundbearbeiter:innen den Charme eines Überraschungseis besitzen. Man weiß vorher nie, was sich unter der harten Schale verbirgt. Ist diese einmal geknackt, kann die Stimmung beim Öffnen der Fundsackerl die volle emotionale Bandbreite − von maßlos enttäuscht bis himmelhoch jauchzend − abdecken. Das Fundmaterial aus der Siebenbrunnengasse war für mich irgendwo in der Mitte angesiedelt und pendelte zwischen „aha, interessant“ bis „ach, ist das niedlich“. Liebhaber historischer Keramik können diese Reaktionen bei einem Blick auf einige hübsche Dekorvarianten und seltene Einzelstücke aus dem Sammelsurium vielleicht nachvollziehen.
Ein keramisches Potpourri aus der Siebenbrunnengasse weiterlesen