Sprechen wir über Schönheit!

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Dass Selbige ganz im Auge des Betrachters liegt, ist eine alte, aber nach wie vor gültige Wahrheit. Wir erlauben uns also wieder einmal, einen Blick auf unseren „ungeschminkten“ Arbeitstisch zu werfen und die innere Schönheit, die sich dort findet, ins Rampenlicht zu rücken.

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Von Hirsch und Mensch

Autorin: Christine Ranseder

… und ein Blümlein gibt es als Draufgabe. Erfreulicherweise vergrößert sich die Zahl der Wiener Nachweise von Keramik mit Malhorndekor dank der jüngsten Ausgrabungen. Darstellungen von Mensch und Tier bleiben dennoch eine Seltenheit. Daher sind Bruchstücke von Tellern mit figurativem Dekor aus dem Fundmaterial der – im Zuge des Ausbaus der Fernkälte stattfindenden – Künettengrabung Dominikanerbastei besondere Gustostückerl. Nicht zuletzt erzählen sie eine Geschichte von Sein und Schein.

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Fernöstliche Idylle auf einer Untertasse

Autorin: Christine Ranseder

Die Sehnsucht nach ein bisschen Exotik im tristen Alltag ist kein modernes Phänomen. Neue Entdeckungen zogen vom 17. bis zum 19. Jahrhundert immer wieder begeistert angenommene Moden – von der Turkomanie bis zur Ägyptomanie – nach sich, die ihren Niederschlag auch im Geschirr fanden. Ein Beispiel für Chinoiserie kam unlängst im Keller des Hauses Friedrich-Schmidt-Platz 4 zu Tage. Doch was verrät uns der Fund noch?

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Verspielte Delphine auf Bekrönungskacheln

Autorin: Christine Ranseder

Träumen Sie auch vom Meer? Das kühle Nass können wir natürlich nicht bieten, doch Delphine sind im Fundrepertoire vorhanden. Als dekorative Pärchen tummeln sie sich auf Bekrönungskacheln, die im Haus Judenplatz 8 zu Tage kamen.

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Noch einmal Scherben aus der Werdertorgasse

Autorin: Christine Ranseder

Die Funde aus der Werdertorgasse beschäftigen uns noch immer und werden uns auch weiter auf Trab halten. Beim sortieren und bearbeiten von Fotos der Malhornware im Homeoffice – wie die meisten von uns, bin auch ich derzeit von „meinen“ Funden getrennt – stellten sich zwei Bruchstücke als besonders spannend heraus.

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Ein Blumenstrauß zur Aufmunterung

Autorin: Christine Ranseder

Der Kontakt mit der Natur verbessert bekanntlich den Gemütszustand, selbst wenn wir nur auf Bilder blicken. Fotos von Katzen-, Hunden oder putzigen Nagetieren habe ich mangels Haustier nicht bei der Hand, aber einen keramischen Blumenstrauß kann ich Ihnen per Blogbeitrag reichen.
Unter den Kachelfragmenten, die im Zuge von Bauarbeiten im Haus Judenplatz 8 geborgen wurden, befanden sich auch Exemplare mit Darstellungen von reich bestückten Blumenvasen.

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Wie ein Pfeil

Autorin: Constance Litschauer

Als Beigaben bieten die auch bei unseren Ausgrabungen am Friedhof bei der Kalvarienbergkirche in Hernals geborgenen christlichen Devotionalien einen Einblick in die Religiosität der dort bestatteten Gläubigen, aber ebenso in deren Ängste und Sorgen. Diese Bedürfnisse wurden auf verschiedene Andachtsgegenstände projiziert und so erzählen einige der Medaillen vom Zugang zu Krankheit und Seuche, der uns quer durch die Jahrhunderte auf unterschiedliche Weise, aber doch verbindet.

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Alchemie, Astrologie oder doch nur ein Tipp fürs Wäschewaschen?

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Manchmal „stehen wir etwas an“, wie man so nett sagt. Das Auftauchen von bisher unbekannten Gefäßformen, Verzierungen oder auch eingestempelten Marken ist es, was unsere Arbeit so prickelnd macht. Wer spürt nicht gerne Lösungen nach? Seien Sie unser Gast auf dieser Jagd!

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