Die Farben der Saison!

Autorin: Ingeborg Gaisbauer

Wir kennen es alle: Nicht mehr ganz Sommer aber auch noch nicht Herbst, warme sonnige Tage und kühle Nächte, bringen uns unaufhaltsam eine Wandlung im Spiel der Farben. Spiegelt sich so viel poetischer Jahreszeitenwechsel auch im Fundmaterial wieder? Lassen Sie sich überraschen!

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Start der Grabungen im Rahmen der U-Bahn-Archäologie Linienkreuz U2/U5

Autorin: Susanne Uhlirz

Als Generalunternehmerin der Wiener Linien für die archäologische Betreuung des Projektes Linienkreuz U2/U5 zeichnet die Stadtarchäologie Wien in den nächsten Jahren für vielfältige archäologische Maßnahmen und Grabungen im U-Bahn-Bereich verantwortlich. Die Informationen dazu haben wir für Sie auf unserer Homepage aufbereitet.

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Begegnung in der Stadt – Archäologen treffen auf alte Hausmauern

Autorin: Heike Krause

Letztes Jahr glich die Rotenturmstraße während der Bauarbeiten eher einem Hindernisparcours. Nun ist aus ihr eine Begegnungszone geworden. Die Umgestaltungen gaben uns Archäologen die Möglichkeit, im Boden Mauern, Gruben, Straßenschotterungen und Abwasserkanäle zu entdecken, die von städtebaulichen Veränderungen über Jahrhunderte zeugen.

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Die Suche nach alten Mauern im Vorfeld des Energiesparens

Autorin: Sabine Jäger-Wersonig

Wien bekommt eine weitere Fernkältezentrale und die Archäologie eine Gelegenheit den nordwestlichen Teil der Innenstadt unter die Lupe zu nehmen. Im Jänner 2020 starteten die Bauarbeiten, die bereits Abschnitte der Biberbastei erfassten und auch römische Schichten streifen werden.

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Es ist, was es ist

Autorin: Constance Litschauer

Ein Titel, der für die Archäologie im Allgemeinen und unsere Untersuchungen  am Karlsplatz im Speziellen nicht zutreffender sein könnte! Nicht nur, dass wir – angelehnt an Erich Fried´s Liebesgedichte – einen der schönsten Berufe der Welt haben, sondern eben auch, dass nicht immer alles so verläuft wie man sich das denkt. Das Wunderbare daran: es können trotzdem spannende Ergebnisse für die Stadtgeschichte Wiens gewonnen werden!

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Leben und Sterben im Kloster – Vergessene und wiedergefundene Gräber aus der Vorstadt Landstraße

Autorin: Heike Krause

Vor fast 25 Jahren wurden bei Bauarbeiten im Innenhof des Hauses Siegelgasse 1 im 3. Wiener Gemeindebezirk mehrere menschliche Bestattungen entdeckt. Ihre Überreste und die Dokumentation lagerten wohl verwahrt im Depot. Nun wurden sie einer interdisziplinären Untersuchung unterzogen. Alter und Bedeutung dieser bisher unerforschten Funde konnten jetzt eindeutig geklärt werden.

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Dem Wienfluss auf den Grund gehen – Ausgrabungen auf dem Karlsplatz

Autorin: Heike Krause

Seit einigen Wochen gräbt die Stadtarchäologie Wien auf dem Karlsplatz. Auftraggeber ist diesmal das Wien Museum. Untersucht wird das Areal der künftigen Plaza des neuen Museums. Fachgerecht sind mittlerweile mehr als drei Meter Schicht für Schicht abgetragen worden. Gerade waren mehrere Straßenoberflächen des 19. Jahrhunderts zum Vorschein gekommen. Jetzt geht es weiter in die Tiefe. Gesucht wird das Südufer des Wienflusses, dessen Bett einst unter dem Museumsgebäude lag. Auch Funde aus der Römerzeit oder dem Mittelalter können erwartet werden.

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Ein ewiger Hotspot – der Karlsplatz

Autorin: Constance Litschauer

Der Standort Karlsplatz und die Tatsache, dass die jüngsten Untersuchungen der Stadtarchäologie im Vorfeld zu den Erneuerungsmaßnahmen des Wien Museums stattfinden, lassen es schon vermuten: diesmal läuft alles etwas anders ab als sonst. Allzu oft bietet sich im Normalfall nämlich nicht die Gelegenheit, auch die jüngere Vorverbauung in dem Ausmaß zu dokumentieren, wie es uns diesmal möglich ist. Bestes Beispiel dafür: die bereits in den Medien vorgestellten alten Verkaufshallen (1922–1934).
Bevor wir daher den – archäologisch gesehen – zeitlichen Deckel zum 18. Jahrhundert auf der Grabungsfläche abtragen, wollen auch wir uns auf unserer Homepage dem Fundplatz widmen. Es ist an der Zeit ein erstes kurzes Resümee zu ziehen.

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Im Stadtbild: Archäologisches am Michaelerplatz. Teil 2

Autorin: Christine Ranseder

Von den spätmittelalterlichen Anfängen der Paradeisgartelmauer war bereits im letzten Blog zu lesen. Aus heutiger Sicht betrachtet, lag dem Kaiser weder das Wohl des Klimas noch des Volkes am Herzen, als er sich zum Ausbau seines Lustgartens entschloss. Ein ansehnlicher Garten, der nicht zur Produktion von Nahrungsmitteln diente, war schlichtweg ein Statussymbol. Doch die Idylle mit Obstbäumen, Rosen, Teich und Vogelhaus währte nicht lange. Durch einen Brand im Jahr 1525 und die Erste Türkenbelagerung 1529 wurde die Gartenanlage stark beschädigt. Ein guter Zeitpunkt für grundlegende Veränderungen? Keineswegs.

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Im Stadtbild: Archäologisches am Michaelerplatz. Teil 1

Autorin: Christine Ranseder

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die Urlaubssaison auch, und ich hege die Hoffnung, dass damit auch die vielen Baustellen wieder aus dem Stadtbild verschwinden. Nicht jedes Loch im Asphalt, so notwendig es für den Erhalt der Infrastruktur auch sein mag, lässt die Herzen von ArchäologInnen höher schlagen. Und gestehen wir es uns ein: Nur wenige davon geben so viel Geschichte preis, wie der am Michaelerplatz dauerhaft offen gehaltene Schnitt in Wiens Boden. Schließlich wurden hier ein Teil der während der Grabungen 1991 freigelegten Mauerreste in die Platzgestaltung miteinbezogen. Doch was gibt es tatsächlich noch zu sehen? Begleiten Sie mich auf eine kurze Zeitreise.

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